ETIAS startet im 4. Quartal 2026: 20 € Gebühr, 3 Jahre gültig
· · Visa & Relocation Agentur
Visumfreie Reisende aus über 60 Staaten (u. a. USA, UK, Ukraine, Georgien, Moldau) brauchen für den Schengen-Raum künftig eine elektronische Reisegenehmigung.
Das Wichtigste in Kürze
Start: letztes Quartal 2026 (Oktober–Dezember); das genaue Datum nennt die EU einige Monate vorher.
Gebühr: 20 € pro Antrag (statt der ursprünglich geplanten 7 €); unter 18 und über 70 Jahren kostenlos, Antrag trotzdem nötig.
Gültigkeit: 3 Jahre oder bis zum Ablauf des Reisepasses.
Übergang: 6 Monate ohne Zurückweisung allein wegen fehlendem ETIAS, danach 6 Monate Schonfrist nur für Erstreisende.
Gilt NICHT für Visuminhaber und nicht für EU-Bürger.
Wen es betrifft
ETIAS ist kein Visum, sondern eine Vorab-Prüfung für Reisende, die heute ohne Visum in den Schengen-Raum einreisen dürfen – zum Beispiel Staatsangehörige der USA, Kanadas, Großbritanniens, Australiens, Japans, der Ukraine, Georgiens und der Republik Moldau. Wer ein Schengen-Visum oder einen Aufenthaltstitel besitzt, braucht kein ETIAS.
Wie der Antrag läuft
Der Antrag wird online oder per App gestellt, dauert etwa zehn Minuten und wird in den meisten Fällen innerhalb von Minuten genehmigt; in Einzelfällen bis zu 30 Tage. Benötigt werden Reisepass, E-Mail-Adresse und Zahlungsmittel. Die Genehmigung ist an den Pass gebunden – neuer Pass heißt neues ETIAS.
Was wir empfehlen
Reisen ab Oktober 2026 mit Puffer planen und den Antrag stellen, sobald das System online ist. Vorsicht vor inoffiziellen Portalen, die ein Vielfaches der 20 € verlangen: Der einzige offizielle Weg läuft über travel-europe.europa.eu. Wir prüfen Ihre Angaben vor dem Absenden und klären, ob Sie überhaupt ETIAS oder doch ein Visum brauchen.
Häufige Fragen
Brauchen Ukrainer ETIAS?
Ja – ukrainische Staatsangehörige mit biometrischem Pass reisen visumfrei und benötigen daher ab Start ETIAS. Inhaber eines deutschen Aufenthaltstitels (z. B. § 24 AufenthG) brauchen es nicht.
Kostet ETIAS wirklich nur 20 €?
Ja, 20 € ist die offizielle Gebühr. Höhere Beträge verlangen nur inoffizielle Vermittlerseiten.